26.11.2011 TV Gladbeck - TV Datteln 31:32 (16:16)
- In einem hart geführten Spiel zogen wir in der Schlussphase leider den Kürzeren und müssen uns damit nach unten orientieren. Ohne den richtigen Zugriff in der Abwehr kassierten wir 32 Tore, zu viele um zu gewinnen -
Von Beginn an war zu spüren, dass das Team nicht den richtigen Ehrgeiz an den Tag legte. Die Abwehr stand nicht und im Angriff lief der Ball nicht wie gewünscht. Wurde dann doch mal mit Druck auf die Abwehr gespielt, blieben viele Chancen leider ungenutzt. Trotz der mangelnden Ausbeute konnte sich die Mannschaft auf 4:2 absetzen. Doch diese Führung brachte keine Sicherheit und wurde leichtfertig verspielt. Unerklärlich kassierte die Truppe aus der schnellen Mitte 5 Tore, was eigentlich die Stärke der Mannschaft ist wurde am heutigen Tage ein knallharter Bumerang. Das Rückwärtsverhalten war ganz einfach grottenschlecht.
So glich Datteln nicht nur aus, sondern ging auch 8:10 in Fürung. Wir konnten trotz der genannten Schwächen ausgleichen und so lief die erste Halbzeit auch weiter bis zum Halbzeitstand von 16:16.
Die Analyse in der Pause war klar, mußte halt nur umgesetzt werden in Durchgang Nummer 2. Druckvolles Aufbauspiel, Tempogegenstöße und eine aggressive Abwehr sollte den Erfolg bringen. Es gibt aber Tage, da kann die Mannschaft das Geforderte nicht umsetzen. Wir konnten die Partie bis zum 20:20 offen halten. Leider ging danach nicht mehr viel zusammen und wir lagen 24:28 zurück. Die beste Phase der Ersten kam nun und es gelang doch der Ausgleich zum 29:29. Mit dem nächsten Angriff gingen wir sogar in Führung, konnten diese aber nicht ausbauen, obwohl die Gelegenheit durch einen Strafwurf da war. Datteln antwortete mit zwei Tore. Erneut konnten wir eine Minute vor Schluß ausgleichen. Bis 20 Sekunden vor Schluß sah es dann auch nach einem Punkt aus, doch die Schwäche in der Abwehr brachte den ausschlaggebenden Strafwurf für Datteln. Eine schnelle Mitte noch und ein geschicktes rüdes Foul, welches mit einer völlig verdienten roten Karte mit Bericht geahndet wurde nahm uns 3 Sekunden vor dem Ende die letzte Gelegenheit zum Ausgleich, da die Situation zu weit weg vom Tor war.
Es spielten: Poschi und Christian Melang im Tor, Marius Brandthorst 8, Fabian 7/2, Maurice 5, Tobi 4, Stefan 2, Marius Barz, Christian, Max, Mattes, Jan-Niklas je 1 sowie Martin.
Fazit: Die Mannschaft war heute nicht mit dem letzten Willen auf dem Platz. Zu leise und passiv in der Abwehr und im Angriff zu drucklos. Das muß nächste Woche in Sprockhövel besser werden.
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