04.02.2012 ETG Recklinghausen - TV Gladbeck 18:31 (8:14)
- Verdienter Sieg bei tapfer kämpfenden Kreisstädtern vergrößert Abstand auf die unteren Ränge -
Eine überraschend volle Bank bei den Gastgebern ließ vermuten, dass es keine leichte Aufgabe werden sollte. Im Hinspiel noch mit 5 Feldspielern angetreten war der Kader der Gastgeber diesmal fast voll. Auch unser Kader war mit 14 Spielern komplett und ermöglichte einen nie gefährdeten Sieg.
Die Formation der Gastgeber spielte Norbert in die Karten, denn die halbe Mannschaft hat letztes Jahr gegen unsere Zweite Mannschaft gespielt. So kannte der Trainer alle Möglichkeiten, selbst Sebastian Clodt, zuletzt Teutonia Riemke und davor VFL Gladbeck hat unter dem Trainer zu Zeiten bei HSC Eintracht Recklinghausen trainiert. Die Vorgabe war klar, nicht wie im Hinspiel dem behäbigen Spielaufbau der Recklinghäuser ungeduldig gegenüberstehen, sondern defensiv in der Abwehr stehen und bei Ballgewinn mit Tempo nach vorne spielen.
Nur beim ersten Treffer konnte die ETG in Führung gehen, ansonsten rannten Sie vergeblich dem immer höher werdenden Rückstand hinter her. Hätten wir nicht noch zahlreiche Pfostentreffer dabei gehabt, wäre zur Halbzeit eine wesentlich höhere Führung möglich gewesen. Wir sollten aber zufrieden sein, dass es nicht wie im Hinspiel 8:8 stand.
Im zweiten Durchgang nutzen wir weiterhin die abgefangenen Bälle und setzten uns mit 20:9 entscheidend ab. So konnte der Kader komplett eingesetzt werden und auch Spieler auf verschiedenen Positionen getestet werden. Paddy gab sein Debüt nach seiner Rückkehr aus Recklinghausen und erzielte gleich 4 Tore, darunter auch das 30:18.
Zwei wichtige Punkte erzielten. Poschi und Melang im Tor; Stefan Loell 7/4, Maurice und Paddy je 4, Fabian, Christian, Marius Brandhorst und Tobi je 3, Max, Matthias, Bernd und Marius Barz je 1, sowie Jan- Niklas der aufgrund einer Verletzung jedoch nicht zum Einsatz kam.
Fazit des Trainers: Ein verdienter Sieg, wichtig war aber, dass man sich nicht dem Tempo der Gastgeber angepasst hat. Wir standen relativ gut in der Abwehr und versuchten unser Tempo zu spielen, manchesmal zu selten aber das können wir ändern. Zum Gegner möchte ich noch anmerken, dass diese Mannschaft Respekt verdient. Sie versuchen den Verein am Leben zu halten und sind in keiner Art unfairer Sportler. Der TV Gladbeck wünscht dem Nachbarn aus Recklinghausen, dass in Zukunft doch einige Spieler wieder den Weg zu Euch in die Halle finden, damit der Verein weiterhin besteht.
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